___Heart.Shot..[Gedankenblog einer Gefühlsjongleurin.]
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All That I've Got

Abgeschattet vom Rest
Ich lebe in meiner eigenen Luftblase fern von anderen.
Gedanklich in fremden Ländern.
In meinem Kopf schwirrt ein Hornissenschwarm der jeden moment zusticht.

In diesem Moment, in dem ich das hier alles schreibe driften meine Gedanken schon wieder ab.
Ich kann mir denken, dass es nicht gesund ist.
Gesund?
Schaue mich im spiegel an und fasse nicht... kann es nicht begreifen.
Wie kann die person die ich am meisten hasse mir mit diesem blick einfach ins Gesicht schauen?

Wie kann sie mich mit Blicken verletzen.
Wie kann sie mich Körperlich und Seelisch derart labil machen?
Wieso konnte ich in Frieden mit ihr leben, als ich getan hatte was sie wollte.


Wieso muss ich diese Person sein?

Es ist wie wenn man Krieg gegen sich selbst fühlt.
Es kann niemand gewinnen.
Ein kampf um Leben und Tod.
Die letzte Schlacht.
Was passiert nur mit mir?


Ich kapsle mich von allen ab.
Versinke viel zu oft in grübeleien.
Belanglose Dinge bereiten mir Alpträume.
Ich schreibe ohne genau adrrauf zu achten was ich schreibe.


Am ende werde ich mir diesen Text durchlesen und nicht glauben, dass dieser gerade von mir geschrieben wurde.

Von der selben Person die ich verabscheue, die ich hasse.


Die ich bin.

 Sie haben es gesehen.
Die eine vermutete es, die andere sah es.
Entsetzen.
Einen kurzen moment fassungslosigkeit.
Als ob die Zeit für einen moment stillgestanden hätte.

Ein verschnaufen vor der Schlacht. Waffenstillstand.
Sie werden drüber reden, sie werden mich aufragen.
Doch ich werde schweigen.

Weinen.

Es geht sie nichts an was ich tu.
Es geht sie noch weniger etwas an, was ich denke.
Niemand denkt dass das hier alles von der selben Person kommt die sie Morgens treffen.
Die lacht wenn sie zu lachen hat, die traurig ist wenn sie es darf.
Das bin ich nicht.
Trage meine Maske.

Doch sie zerbröselt...

Zeige mein wahres Gesicht meiner Aussenwelt immer mehr.
Trauere meiner sanften unbeschwertheit nach.
Bin neidisch auf die Kinder die spielen.
Diese Welt für sich erträglicher machen.

Für einen kurzen moment nehme ich auszeit von allem.
Erinnere mich wie es war.
Wie es war als der erste Sonnenstrahl mein Herz berührte.
Wie lange er brauchte um ein Gras erblühen zu lassen.
Ein stück Hoffnung.
Doch ich weiss, dass diese Hoffnung vergebens ist.

Ich weiss, dass es nicht geht.
Dass es nie etwas wird.

Weil ich mich wieder selbst verliere.
Stürze und mich wieder Fange.

Will meiner Sonne... meinem Licht so etwas nicht antun.
Habe angst die reinheit zu verschmutzen.
Habe angst, dass sich mein Herz zu sehr an die Sonne gewöhnt.
Nicht mehr ohne sie auskann.

Habe angst vor Sonnenfinsternis.
Habe angst vorm Winter.

Weine, will schreien.

Sie gaben mir etwas, nahmen es mir wieder.
Nun halten sie mir ein Geschenk entgegen.
Das schönste dieser Welt.
Will es nehmen, doch ich weiss sie ziehen es wieder zurück.
 Lebe mit der simplen gewissheit nie das zu bekommen, dass ich will.

Schmerz breitet sich aus.

 

Wie tausende Nadeln in einem Nadelkissen... 

3.9.06 11:54
 


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